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Sprachunterricht

Weil's den Kindern leicht fällt!

Eine Studie in den USA hat gezeigt, dass die Sprachkompetenz in einer zweiten Sprache mit der der Muttersprache vergleichbar ist, wenn die zweite Sprache bis zum 8. Lebensjahr erlernt wurde.

Die Ursache hierfür ist, dass Kinder bis zu diesem Alter eine neue Sprache in der gleichen Hirnhälfte speichern wie die Muttersprache. Sie lernen also unbewusst und automatisch. Diese Fähigkeit nimmt nach dem 8. Lebensjahr rapide ab.

Hinzu kommen die Unbefangenheit der Kinder sowie die spezielle Beschaffenheit des kindlichen Gaumens, die es ihnen ermöglicht,
fremde Akzente perfekt zu imitieren. Davon bleibt die Qualität der Muttersprache im Übrigen gänzlich unberührt.

Außerdem empfindet ein Kind eine intuitive Lernsituation niemals als Belastung, denn das kindliche Verarbeitungssystem nimmt nur die Informationen auf, die es gerade gebrauchen kann.

Später wird diese Unbefangenheit und Leichtigkeit oft durch die Angst vor Fehlern oder in der Pubertät durch andere psychische Hemmschwellen behindert, was das Lernen erheblich erschwert.



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